Stenografenverein Regensburg 1864 e. V.

Internationales Freundschaftsschreiben in Budapest

Am Freitag, den 29. August 2008, fuhren wir (Elisabeth Gintner und Stefanie Wiethaler) schon früh mit Herrn und Frau Klemens zum Freundschaftsschreiben nach Budapest los. Im Zug trafen wir bereits unsere ersten Konkurrenten: Herrn Sager und „Dani“ aus Österreich. Die Gastgeber Suzanne und Péter holten uns dann in Ungarn vom Bahnhof ab – eine ziemlich abenteuerliche Fahrt!

Nachdem wir heil in unserer Unterkunft angekommen waren, lernten wir unsere Zimmergenossen aus Tschechien und „Dani“ ein bisschen kennen. Anschließend wurde das Freundschaftsschreiben festlich im Hof des Studentenwohnheims eröffnet. Dort stellten sich alle Wettschreiber vor. Wir haben ein ungarisches Lied gesungen und es wurden zufällige Gruppen jeweils aus zwei ungarischen und einem ausländischen Schreiber gebildet. Diese mussten sich einen Namen überlegen und ein Quiz beantworten, welches am nächsten Tag beim Überraschungsschreiben in die Bewertung einfließen sollte.

Nach kurzem Einschreiben ging´s auch schon los. Nach dem eigentlichen Wettbewerb, der 10-Minuten-Abschrift, wurden wir über das Überraschungsschreiben aufgeklärt. Dieses bestand darin, dass die am Vortag gebildeten Gruppen sich jeweils eine Tastatur teilten, d. h. eine 5-Minuten-Abschrift mit jeweils einer ungarischen und einer ausländischen Hand auf der Tastatur! Danach machten wir eine Stadtführung im Schnelldurchlauf, haben uns kurz den Heldenplatz, die Matthiaskirche, die Burg und das Parlament angeschaut.

Am Abend ging‘s dann gleich weiter mit einem der Höhepunkte des Freundschaftsschreibens: das Essen im mittelalterlichen Restaurant! Die Platten waren überfüllt mit Essen und es war so lecker! Es gab auch noch zwei tolle Tanzeinlagen: ein orientalischer und ein Feuertanz. Wieder in unserer Unterkunft angekommen ging‘s leider schon wieder an‘s Packen für die Abreise am nächsten Tag. Es war wirklich eine schöne Zeit in Ungarn und wir haben uns fest vorgenommen wieder zu kommen und die Stadt einmal in Ruhe anzuschauen. Natürlich hoffen wir unsere neu gefundenen Freunde beim nächsten Freundschaftsschreiben wieder zu sehen.