Deutsche Meisterschaft in Luckenwalde von 20. – 23. Mai 2009
Nach einem Umweg über Erlangen, um eine weitere Schreiberin abzuholen, erreichten wir nach sechsstündiger Fahrt mit dem Bus der Stadt Regensburg unser Ziel: Luckenwalde. Kaum angekommen durften wir schon unser Abendessen einnehmen – ein kaltes Buffet mit Warmanteilen. Danach erholten wir uns von der Fahrt für den nächsten großen Tag.
Am Donnerstag war es dann so weit. Um 07:30 Uhr begann das Aufbauen der Geräte. Da wir glücklicherweise alle im 1. Durchgang schreiben konnten, waren wir nach der POTV (Praxisorientierten Texterfassung), dem Schnell- und Perfektionsschreiben, sowie der Autorenkorrektur bereits um 14:00 Uhr fertig. Wir stärkten uns danach in einer Pizzeria mitten im Zentrum von Luckenwalde und legten noch eine extra Stenotrainingseinheit mit unserer Konkurrenz aus Rodalben ein. Anschließend machten wir uns für die Stenodisco mit Klaus fertig, welche im Biotechnologiepark stattfand. Dort schwangen wir das Tanzbein und konnten endlich wieder einmal mit alten Bekannten „quatschen“. Da einige von uns am Stenowettbewerb am nächsten Tag teilnahmen, mussten wir schon etwas früher in unser Quartier, das Schullandheim „Haus am See“, zurückfahren.
Nach einer kurzen Nacht traten wir in Stenografie an. Der Rest des Tages stand uns zur freien Verfügung. Drei von uns besuchten das Kloster „Zinna“, wo es außer einer Klosterführung noch eine unterhaltsame Essenzherstellung zu sehen gab. Lissi, Marta, Sybille, Anastasija und Steffi fuhren mit unseren Schriftfreunden aus Rodalben und einem Schreiber aus Halle mit dem Zug nach Berlin. Nach 45 Minuten Fahrt bekamen wir innerhalb vier Stunden eine zügige Sightseeing-Tour mit geschichtlichem Hintergrund von Sven Greiner (Rodalben). Diese Führung beinhaltete das Bundeskanzleramt, den Fernsehturm (mit der beeindruckenden Kreuz-Lichtspiegelung), den Reichstag, das Brandenburger Tor, den Potsdamer Platz, sowie den Bundesrat, das KaDeWe (Kaufhaus des Westens), das Sony Center mit seiner beeindruckenden Architektur und einige Teilstücke der Mauer.
Dann ging es aber schon wieder zurück zu unserer Unterkunft, wo wir uns schnell stärkten und erfrischten. Anschließend ging es gleich weiter zum Festabend. Auch dort genossen wir die aufgelockerte Atmosphäre in netter Gesellschaft.
Am nächsten Morgen konnten wir etwas länger ausschlafen. Da der Vormittag frei war, legten wir eine Besprechung zu unserem Stand am Regensburger Bürgerfest 2009 ein. Um 13:00 Uhr kam der Moment der Wahrheit: die Siegerehrung. Durch die große und starke Konkurrenz belegten alle Erwachsenen Plätze im Mittelfeld. Die Jugendlichen waren auf den vorderen Plätzen zu finden. Leider haben wir aber keine Medaille gewonnen. Aber „dabei sein ist alles“! Und nächstes Jahr greifen wir in Marktredwitz wieder an.
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